Ausgewähltes Thema: Innovative biologisch abbaubare Produkte für Innenräume. Willkommen auf unserer Startseite, auf der wir zeigen, wie ästhetisches Design, gesunde Materialien und ein echter Kreislaufgedanke deinen Alltag bereichern. Abonniere unseren Newsletter, stelle Fragen und begleite uns auf dem Weg zu wohnlicher Nachhaltigkeit.

Ästhetik, die atmet: Design mit vergänglichen Materialien

Farbe und Haptik ohne Kompromisse

Natürliche Pigmente auf Pflanzen- oder Mineralbasis schaffen warme, matte Töne, die zeitlos wirken. Die Haptik von Myzeloberflächen ist samtig, während gepresste Pflanzenfasern strukturiert und organisch erscheinen. So entsteht eine ruhige, taktile Innenwelt, die zum Berühren und Bewohnen einlädt.

Form folgt Kreislauf

Designentscheidungen verändern sich, wenn das Ende mitgedacht wird. Schraub- statt Klebeverbindungen, sortenreine Komponenten und klare Materialtrennung erleichtern Reparatur und Rückführung. Der Anspruch: Produkte sind schön, funktional und so konstruiert, dass sie sich später wieder sinnvoll in den Kreislauf einfügen.

Fallbeispiel: Eine Berliner Küche mit Myzel-Lampe

In einer Altbauküche ersetzte eine Bewohnerin die alte Kunststoffpendel durch einen Myzelschirm. Das weiche, diffuse Licht machte das Frühstück ruhiger, der leichte Pilzduft verflog nach wenigen Tagen. Ihre Gäste fragten neugierig nach, und sie abonnierte unseren Newsletter, um neue Prototypen zu testen.

Pflege, Nutzung und End-of-Life

Sanfte Pflege erhält die Abbaubarkeit

Vermeide aggressive Reiniger, die Oberflächen versiegeln oder Materialstrukturen schädigen. Lauwarmes Wasser, milde Seife und weiche Tücher genügen oft. Punktuelle Verschmutzungen lassen sich vorsichtig ausschleifen. So bleibt die natürliche Atmungsaktivität erhalten, ohne die spätere Abbaubarkeit zu beeinträchtigen.

Reparieren statt Wegwerfen

Modulare Designs mit austauschbaren Teilen verlängern die Nutzungsdauer. Risse in Faserverbundplatten lassen sich häufig mit bioverträglichen Klebstoffen und Faserflicken stabilisieren. Dokumentationen, QR-Codes und Community-Foren helfen, Reparaturen Schritt für Schritt nachzuvollziehen und Selbstwirksamkeit im Alltag zu fördern.

Kompostieren im städtischen Alltag

Nicht alles gehört in den Gartenkompost; manche Produkte benötigen industrielle Bedingungen. Eine Leserin sammelte kleinere Teile in einer Küchenbox und brachte sie quartalsweise zur Sammelstelle. Ihre Erfahrung: Mit klaren Anleitungen und lokaler Infrastruktur gelingt End-of-Life ohne schlechtes Gewissen.

Produktkategorien, die du heute schon nutzen kannst

Lampen- und Schirmkörper aus Myzel oder recyceltem Papierpulp punkten durch geringes Gewicht und sanfte Lichtstreuung. Achte auf hitzeentkoppelte Fassungen, austauschbare Leuchtmittel und zerlegbare Konstruktionen. So bleibt die Lampe sicher, langlebig und am Ende leicht demontierbar.

Produktkategorien, die du heute schon nutzen kannst

Vorhänge, Plaids und Bezüge aus Lyocell, Modal, Hanf oder Leinen vereinen angenehme Haptik mit guter Feuchtigkeitsregulation. Naturfarben aus Indigo, Krapp oder Walnussschale sind charaktervoll. Entscheidend sind waschbare, reparaturfreundliche Webarten und schadstoffarme Ausrüstungen für gesundes Wohnen.

Gesundheit, Raumklima und Wohlbefinden

Weniger Ausdünstungen, mehr Wohlgefühl

Viele biologisch abbaubare Produkte sind formaldehydarm und können flüchtige Emissionen reduzieren. Das Ergebnis spüren empfindliche Menschen oft sofort: klarere Luft, weniger Gerüche, weniger Kopfschwere. Prüfe Emissionsangaben und greife zu Produkten, die transparent über Inhaltsstoffe informieren.

Allergikerfreundliche Optionen

Glatt gewebte Naturfasern und leicht zu entstaubende Oberflächen helfen, Reizstoffe zu minimieren. Achte auf waschbare Bezüge und austauschbare Komponenten. Ein Leser berichtete, dass sich seine nächtliche Nasenatmung verbesserte, nachdem er synthetische Vorhänge gegen Hanf-Lyocell-Mischgewebe tauschte.

Psychologie der natürlichen Materialien

Biophile Gestaltung schafft Verbundenheit zur Natur: gedämpfte Farbtöne, organische Texturen und angenehme Tastsinn-Reize fördern Ruhe. In Studien wird oft von sinkendem Stress und gesteigerter Konzentration berichtet. Beobachte, wie sich dein Raumgefühl verändert, und teile deine Eindrücke mit unserer Community.

Teile deine Erfahrungen mit Kreislaufprodukten

Welche Produkte funktionieren bei dir? Welche nicht? Poste Fotos, schreibe kurze Erfahrungsberichte und markiere Herausforderungen. Dein Feedback fließt in neue Prototypen, klare Anleitungen und Design-Updates ein, damit biologisch abbaubare Lösungen alltagstauglicher werden.

Newsletter und Prototypen-Tests

Abonniere unseren Newsletter, um Einladungen zu Produkttests, Werkstatt-Touren und Live-Fragerunden zu erhalten. Wir vergeben regelmäßig Testexemplare und bitten um ehrliche Rückmeldungen. So entsteht ein direkter Dialog zwischen Gestalterinnen, Herstellern und allen, die nachhaltige Räume lieben.

Fragen an dich: Was brauchst du wirklich?

Welche Produktkategorie sollen wir als Nächstes untersuchen? Was fehlt dir in Küche, Bad oder Homeoffice? Antworte mit drei Wünschen. Die meistgenannten Themen werden wir priorisieren und in kommenden Beiträgen sowie Experimenten aufgreifen.

Start-ups und Materialforschung im Aufwind

Junge Teams kombinieren Agrarabfälle mit Pilzmyzel, entwickeln biobasierte Harze und optimieren Faserverbunde für mehr Stabilität. Universitäten testen neue Mischungen, um Feuchtebeständigkeit und Brandschutz zu verbessern. Wir berichten laufend über Ergebnisse und laden dich ein, offene Fragen zu diskutieren.

Zirkuläre Geschäftsmodelle

Leasing für Leuchten, Pfandsysteme für Schirme, Rücknahmeservices für Paneele: Geschäftsmodelle ändern sich, wenn Materialkreisläufe ernstgenommen werden. Transparente Rückgabeprozesse und Reparaturservices reduzieren Abfall und schaffen Vertrauen. Teile mit uns, welche Services du dir in deiner Stadt wünschst.

Normen, Sicherheit und EU-Politik

Ökodesign-Initiativen, öffentliche Beschaffung und klarere Kennzeichnungen beeinflussen das Angebot. Brandschutz- und Emissionsregeln bleiben zentral, auch bei biobasierten Lösungen. Wir erklären, wie du rechtskonform planst, und sammeln Fragen für kommende Interviews mit Expertinnen aus Normung und Praxis.
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